Wasbesichtigen

Ausflüge

Šibenik

ŠIBENIK – die größte slawische Stadt in Dalmatien. Dieses Gebiet wurde sehr früh von den slawischen Stämmen besiedelt. Die Stadt liegt unweit der Mündung des Flusses Krka und oberhalb der Stadt dominiert stolz der Hügel der Hl. Anne mit einem wunderschönen Panoramablick auf die Stadt.

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Primošten

PRIMOŠTEN – eine charmante, malerische Stadt an der Adriaküste, in der Nähe von Trogir. Es ist eine Hafenstadt aber auch Touristenzentrum, die auf einer Halbinsel zwischen der Bucht Raduča und Primošten liegt.

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NP Krka

NATIONALPARK KRKA befindet sich an der Grenze zwischen Nord- und Mitteldalmatien in der Nähe von Šibenik. Allein der Fluss Krka ist unglaublich schön, voller Geheimnisse und ein echtes Naturphänomen in diesem Teil Europas.

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Trogir

TROGIR – ist eine der Perlen an der Adria Küste, vom Meer umgeben, voller engen Gassen, ein, historische Tempel und Paläste. Sie wird oft Stadtmuseum genannt und jeder der Trogir einmal sah, will diese Stadt bestimmt wieder sehen.

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Split

SPLIT – eine Stadt, deren Geschichte mehr als 1700 Jahre alt ist. Sie ist eine der ältesten und schönsten kroatischen Städten.
Split ist die zweitgrößte Stadt in Kroatien, mit 200.000 Einwohnern ist es die größte Siedlung an der Ostküste.

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NP Kornati

NATIONALPARK KORNATI – ein mediterranes Paradies. Die Inseln sind aufgrund Ihrer Schönheit, Ihrer unberührten Natur, abwechslungsreichen Küstenlandschaften und einer reichen Meeresflora und -fauna als Nationalpark ernannt.

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Wasbesichtigen

Die Kirche der Vollendung Mariens

Die Pfarrkirche der Himmelfahrt der Seligen Jungfrau Maria oder die Kirche der Vollendung Mariens ist ebenfalls durch das Denkmalschutzrecht der Republik Kroatien geschützt. Sie wurde Anfang des 17. Jahrhunderts zu Ehren des Heiligen Nikolaus erbaut. Im Jahre 1615 wurde sie von Bischoff V. Ariggoni geweiht und die Bruderschaft verpflichtete sich, die Kirche instandzuhalten. Im Jahre 1683 wurde sie erweitert und bekam den Namen der Vollendung Mariens und im Jahre 1746 wurde sie vom Bischoff K. A. Donadini geweiht, was die Inschrift auf der Vorderfront der Kirche belegt. Die Dorfbewohner haben die Kirche im Jahre 1800 auf eigene Kosten erweitert, und zwar haben sie das nördliche Kirchenschiff hinzugefügt und das zweite Kirchenschiff wurde im Jahre 1894 gebaut.
Der Kirchturm aus gemeißeltem Stein aus einer französischen Festung wurde während des Zeitraums 1873 – 1875 fertiggestellt und im selben Jahr 1875 hat die Seebehörde in Triest die Uhr für den Kirchturm gespendet und zwar im Tausch gegen die kleine Insel Mulo oder Biofant, wo ein Leuchtturm erbaut wurde.
Die Pfarrkirche von Rogoznica ist in vielerlei Hinsicht besonders. Interessant ist, dass dies das einzige Kathedralen-Gebäude in Dalmatien ist, welches breiter als länger ist. Es ist reich an einer Reihe von wertvollen Kunstgegenständen: man spricht von einem Kruzifix aus dem 14. Jahrhundert, welches den Gläubigen nicht zur Verfügung steht und irgendwo in Sicherheit aufbewahrt wird und aus der prachtvollen Krippe hebt sich die künstlerisch wertvolle Figur des Hirten hervor, welche der damalige Pfarrer aus Kaštele, der berühmte Dr. Ivan Katalinić, 1905 aus Rom mitgebracht hat.

Marina Frapa

Marina Frapa ist die schönste Marina der Adria und mit Sicherheit eine der schönsten am Mittelmeer. Sie ist im mittleren Teil der kroatischen Küste gelegen, zwischen Šibenik und Split, im Herzen Dalmatiens in der Ortschaft Rogoznica, in der wunderschönen und von allen Seiten geschützten Bucht Soline.
Das Zentrum der Marina bildet eine ausgebaute Insel, auf der ein Teil der Anlagen untergebracht ist, wie die Rezeption, der Kontrollturm, der Kundendienst, eine 396 m langer Transitsteg, welcher auch für die Aufnahme von Megayachten geeignet ist, das Hotel „Otok“ und der dazugehörende Parkplatz, der Großteil der gastronomischen Betriebe sowie sonstige dazugehörende Kundendienstanlagen und Büroräume.

In der Anlage befinden sich 10 Stege und ein Transitsteg mit insgesamt 700 vollständig ausgerüsteten Liegeplätzen sowie ein überwachtes Gelände für etwa hundert Trockenliegeplätze. Die unverzichtbaren Anlagen des Festlandteils sind das Hotel „Festland“ („Kopno“), eine Anlage mit offenen Außenschwimmbädern mit Disco/Nachtclub, ausgedehnte Sportanlagen, die Hauptkongresshalle und der überwachte Parkplatz. Die gesamte Anlage der Marina Frapa erstreckt sich über eine Gesamtfläche von über 136 000 m2. Ein 24 Stunden Überwachungsdienst der Boote ist sichergestellt und eine Videoüberwachung befindet sich auch am Eingang der Marina.

Da Marina Frapa dem Umweltschutz einen hohen Stellenwert einräumt, wird sie schon seit Jahren mit der Blauen Flagge ausgezeichnet, welche heute das anerkannteste Model der ökologischen Bildung und der Aufklärung der Öffentlichkeit ist, wenn es um den Schutz des Meeres und des Küstengürtels geht.

Der See Drachenauge

Der See Drachenauge ist ein einzigartiges geohydromorphologisches Phänomen der östlichen Adriaküste, in welchem sich wegen seiner besonderen physikalisch-chemischen Eigenschaften eine unverkennbare Flora und Fauna entwickelt hat. Der See liegt auf der Halbinsel Gradina, neben dem schmalen Streifen Land, welches die Buchten Soline und Koprišće voneinander trennt. Es ist von steilen Klippen, 4 bis 24 Meter hoch, umgeben. Die Fläche des Sees beträgt in etwa 10.000 m², und die maximal gemessene Tiefe ist 15 Meter.

Der See hat keine sichtbaren Oberflächenverbindungen mit dem umliegenden Meer, jedoch ist eine mediolitorale Stufe erkennbar (Zone der Flut und Ebbe); dies beweist, dass die Gezeiten im See spürbar sind, beziehungsweise dass es durch die Spalten und Kanäle im porösen Kalkgestein zum Austausch des See- und des Meereswassers kommt. Die einzigartige und besondere Umgebung des Drachenauges, mit der dicken unteren Schwefelwasserstoffschicht, hat in den vergangenen Jahren das Interesse von zahleichen einheimischen und ausländischen Wissenschaftlern geweckt; und wegen der meromiktischen und anoxischen Eigenschaften des Seesalzwassers wird der See Drachenauge mit dem Schwarzen Meer, dem Fjord Framvaren in Norwegen oder dem Kratersee Pavin in Frankreich verglichen.
Im Laufe der Jahrhunderte kam es vor, dass der See „aufkochte“ oder, wie es Wissenschaftler nennen, es kam zum Überschlagen der Wassersäule, wobei es zur Freisetzung des elementaren Schwefels kommt, welcher auf der Oberfläche den Zugang von Sauerstoff blockiert, und das Resultat ist, dass alle lebenden Organismen im See verenden. Dieses Phänomen nennt die ortsansässige Bevölkerung auch „das Erwachen des Drachens“ und es wiederholt sich in etwa alle dreißig Jahre. Solche Bedingungen wurden im Jahr 1997 verzeichnet, als 20 Tausend Tonnen von lebenden Organismen im See verendeten.
Die ortsansässige Bevölkerung hat mit diesem ungewöhnlichen Naturphänomen verschiedene Legenden verknüpft.

Eine von ihnen ist auch die Geschichte über drei Brüder, von denen einer blind war. Nach dem Tod der Eltern sollte die Erbschaft verteilt werden. Die gesunden Brüder haben den blinden betrogen und dieser verfluchte sie mit den Worten: „Wenn ihr das Land nicht gerecht verteilt habt, dann soll sich alles in einen See verwandeln und aus dem See wird ein Drache springen, welcher euch fressen wird.“ Und so ist es auch geschehen, der Boden unter den Füssen der zwei unehrenhaften Brüder teilte sich und durch die große Kluft brodelte das Meer hindurch und bildete einen See. Seitdem hat sich ein Drache im See niedergelassen, welcher mit seinem Atem die lebenden Organismen im See vergiftet.

Es gibt noch eine andere Geschichte. Der Drache Murin, der uneheliche Sohn von Hera und Poseidon, regierte aus seiner Burg auf der Insel Smokvica über die Polis Heraclea. Er beschützte die einheimischen Bewohner vor Eroberern und Räubern, und diese mussten ihm jedes Jahr, am längsten Tag, das schönste Mädchen zur Frau geben. Keine der unglücklichen Mädchen hat die Hochzeitsnacht überlebt. Der Legende nach erschien eines Tages, auf seinem geflügelten Pferd Pegasus, der Held Aristoles, der Urenkel des Argonauten Jason. Er verliebte sich in das Mädchen, welches am nächsten Tag die Braut des furchteinflößenden Drachens werden sollte. Der junge Held forderte den Drachen zum Duell und es gelang ihm, mit dem Speer, welchen die mächtige Göttin Athena mit der Hilfe von Hephaistos und des Mondstaubs schmiedete, das Ungeheuer tödlich zu verletzen. Während er starb, riss sich der Drache mit seinen Krallen die eigenen Augen aus. Ein Auge schmiss er in die Ferne, hinter der Insel Mljet, wo die Adria heute am tiefsten ist, und das andere Auge fiel neben seine Füße und das Gestein schmolz. Das Meer floss in die Steineinbuchtung und so ist der See mit dem signifikanten Namen Drachenauge entstanden. Der Legende nach, wenn zwei Verliebte im See Drachenauge baden, bleiben sie einander ein Leben lang treu und ihre Ehe wird mit Fruchtbarkeit und ewiger Liebe gesegnet sein.

Die Kirche des Heiligen Johannes

Die Kirche des Heiligen Johannes befindet sich auf dem Horn Planka, in unbewohnter Felsenlandschaft und ist ein geschütztes Sakralerbe. Sie wurde zu Ehren eines wundersamen Ereignisses gebaut, genau an dem Ort, nahe des Horns Planka, wo, der Legende nach, das Boot in dem sich der Heilige Johannes (Bischoff von Trogir 1062) zusammen mit dem König Koloman befand, Schiffbruch erlitten hat. Der Heilige Johannes von Trogir rettete all Matrosen und die gesamte Fracht indem er wundersam über das Meer schritt wobei nicht einmal seine Füße nass wurden. Die Kirche ist in Richtung Osten – Westen ausgelegt; im Grundriss ist die Form der Kirche rechteckig, mit einer halbkreisförmigen Apsis und vor der Apsis befindet sich ein einfacher Altar mit einer Säule. Die Kirche hat Merkmale der Gotik Stilrichtung, welche sich in der gebrochenen Form des Gewölbes offenbaren, während die massiven Bögen auf die romanische Tradition hinweisen und auf die noch ältere vorromanische Tradition weist die Aufteilung der Wände im Innenraum mit flachen Bögen zwischen den Lisenen hin. Die massive Form, die Wanddicke entsprechen den Gegebenheiten: obwohl die Kirche mehr als zehn Meter vom Meer entfernt ist, erreichen sie die Wellen dennoch, so dass sie den zerstörerischen Auswirkungen des Salzes ausgesetzt ist. Durch ihre Massivität und Rustikalität verschmilzt die Kirche mit den kargen Felsklippen.

Museum in the Sea

„Orkanartiger Jugo-Wind, ein Sturm braute sich zusammen….“ Im ersten Jahrhundert vor Christus war es bei solchem Unwetter unmöglich, das Horn Planka oder das Horn Diomedes zu umsegeln. Es ist ein mythischer Ort, an dem die Winde Jugo und Bura aufeinanderprallen, mit dem auch der Mythos über die Argonauten verbunden ist und es ist einer der gefährlichsten Navigationspunkte der östlichen Adriaküste. Ein römisches Boot, beladen mit 150 Amphoren gefüllt mit Wein, welche es von Norditalien nach Griechenland transportierte, setzte Anker am letzten großen Ankerplatz in der Rogoznica Bucht Gornji Muli. Für ein Boot mittlerer Größe, überladen mit Amphoren, war selbst die geschützte Bucht nicht sicher. Es kenterte und versank in einer Tiefe von 20 Metern und prallte auf eine Unterwasserklippe und die Ladung wurde in alle Richtungen geschleudert, auf einer Fläche von 13x10m. So sieht in etwa die Rekonstruktion dieser uralten Seekatastrophe aus. Die Lokalität wurde übrigens im Jahr 1998 erkundet und konserviert.
Im Kriegsjahr 1942, während der kalten Januartage, hat ein englisches U-Boot das große italienische Transportschiff Ninuciu versenkt, zwischen dem Leuchtturm Mulo und Velika Smokvica. Das Schiff lag ganze 66 Jahre unerforscht auf dem Meeresboden. Die Unterwasserregion um Rogoznica ist voll von Schiffswracks aus verschiedenen historischen Epochen, und deswegen kann man ohne weiteres sagen, dass wir hier ein einzigartiges Museum in der blauen Tiefe haben, welches sowohl für Forscher als auch für Touristen interessant ist.

Our Lady of the Chapel

Der Legende nach erblickte der Fischer Ivan M. Bogović–Tuburko im Jahre 1722 beim Fischen nahe des Horns Gradine ein seltsames Lischt. Als er sich dem Felsen, von dem das Licht ausging, nährte, fand er ein Bildnis der Muttergottes, welches Marias Besuch bei ihrer Verwandten Elisabeth zeigt. Er nahm das Bildnis mit nach Hause und verwahrte es in einer Truhe. Im nächsten Jahr, zur selben Zeit, fischte der Fischer Tuburko wieder in der Nähe der Halbinsel Gradina und erblickte das Bildnis der Muttergottes an derselben Stelle. Er brachte das Bildnis zum Pfarrer von Rogoznica und erzählte ihm seine unglaubliche Geschichte. Der Pfarrer hat ihm nicht geglaubt, verwahrte und verschloss das Bildnis jedoch in einem Schrank. Im nächsten Jahr, zur selben Zeit, hat sich der Fischer wieder zum selben Ort begeben und auf eine unerklärliche Weise war das Bildnis wieder dort. Dann hat auch der Pfarrer begriffen, dass es sich hier wirklich um ein großes Wunder handelt. Schon bald danach beschlossen die Einheimischen zusammen mit dem damaligen Pfarrer, an dieser Stelle eine Kapelle zu bauen. Die Festlichkeit, die damals im Jahre 1776 ausgerichtet wurde, findet noch heute in derselben Form statt.
Dieses wundersame Bildnis verbrannte in der Pfarrkirche und das zweite, welches in den sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts gestohlen wurde, entstand 1888 in Wien. Neben der ursprünglichen kleinen Kapelle wurde im Zeitraum von 1907 bis 1909 eine größere erbaut.
Die Festlichkeit findet am 2. Juli auf Petrovčica statt, wobei das Bildnis der Muttergottes in einem Boot, begleitet vom Pfarrer und jungen Mädchen, in weiß gekleidet, zur Riva in Rogoznica gebracht wird, wo sie vom Bischoff von Šibenik erwartet wird, begleitet von etwa zehn Pfarrern und Tausenden von Gläubigen, und danach bringen alle zusammen, in einer feierlichen Prozession entlang der Riva, das Bildnis in die Pfarrkirche.
Das Bildnis der Muttergottes verbleibt in der Pfarrkirche bis zum ersten Sonntag nach der Feier der Muttergottes vom Berge Karmel, und dann wird es in einer feierlichen Prozession entlang der Küste und über das Meer in seinen Wallfahrtsort auf dem Horn der Halbinsel Gradine zurück gebracht. An der Prozession nehmen Hunderte von Boten und Tausende von Gläubigen teil, welche die 2.5 km des Weihweges zu Fuß, viele auch barfuß, bewältigen. In der Vergangenheit wurde das Boot der Muttergottes nur von schwimmenden jungen Männern begleitet, und heute schließen sich ihnen auch junge Mädchen an.
Im Jahr 1887 wurde Rogoznica von schwarzen Pocken heimgesucht welche täglich bis zu 40 Menschenleben forderten. Der damalige Pfarrer, Don Tode Pavlović, versammelte die Gläubigen und sie begaben sich barfuß, um Barmherzigkeit betend, in den Wallfahrtsort der Muttergottes. Seit diesem 24. Januar gab es in der Ortschaft keine Todesfälle mehr, die Kranken wurden gesund und an diesem Tag, einem geweihten Festtag, wird in der Kapelle regelmäßig eine Messe gehalten.
Die wundertätige Beschützerin von Rogoznica beschützt ihr Volk und ihren Hafen vor jeglichem Leid fast drei Jahrhunderte lang.

MUSEUM OF LIFE in the Heart of Dalmatia
MARINE AQUARIUM - outdoor